• Ein Stück des Weges gemeinsam gehen.
    Vom auffälligen Mammographiebefund über die Abklärung zur Behandlung und Heilung.
    Das ist mein Angebot.

  • “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts”

Rundgang durch meine Ordination

Erfahrungen meiner Patientinnen

Ein äusserst kompetenter Arzt, mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Geschick und der richtigen Portion Humor!

Claudia R.Google Rezensentin

Dr. Sagmeister ist sehr einfühlsam und zuvorkommend und nimmt sich wirklich genug Zeit für jede Patientin. Termine kann man auch online ausmachen, was ich sehr praktisch finde. Kann ihn wirklich nur weiterempfehlen!

Stefanie W.Google Rezensentin

Ordinationszeiten ab Oktober
Mo,Mi Nachmittag
Mi,Fr.Vormittag
Ab Jänner 2023
Ordinationstarif 140€

Brustgesundheit

Sowohl in meiner Ordination als auch im Rahmen meiner Tätigkeit als Oberarzt im Brustgesundheitszentrum der Klinik Favoriten unterstütze ich Sie bei der zügigen Abklärung auffälliger Befunde und organisiere einen Termin zur Gewebsprobenentnahme (Biopsie) für Sie. Im Ultraschall sichtbare Veränderungen kann ich auch in der Ordination abklären.  Innerhalb weniger Tage kann ich einen Behandlungsplan mit Ihnen besprechen und, falls notwendig, eine Brustoperation durchführen.

Allgemeine Informationen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede 8.Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran.
Deswegen gibt es in Österreich wie in vielen anderen Ländern ein Brustkrebsfrüherkennungsprogramm. Ab dem 40.LJ sollte jede Frau alle 2 Jahre zur Mammographie gehen. Bei auffälligem Befund (Birads 4 ung 5), sollte eine weitere Abklärung durchgeführt werden. Häufig ist eine Brustbiopsie sinnvoll.
Wenn dabei Brustkrebs oder eine Vorstufe festgestellt wird, ist eine Brustoperation notwendig. Die Brustkrebsbehandlung besteht aus mehreren Säulen, neben einer Operation wird meistens auch eine Nachbestrahlung und eine antihormonelle Behandlung oder eine Chemotherapie durchgeführt.
Wenn es in der Familie mehrere Angehörige mit Brustkrebs gibt, oder die betroffene Patientin sehr jung ist, kann eine genetische Beratung sinnvoll sein.
Über 90% aller erkrankten Frauen können geheilt werden.

Brustbiopsie

Bei auffälligen Befunden in der Brust wird häufig eine Gewebsprobenentnahme (Brustbiopsie) in lokaler Betäubung durchgeführt. Meistens sind derartige Biopsien mit Ultraschallunterstützung möglich. Falls die Veränderungen nur in der Mammographie sichtbar sind, wie z.B. Mikrokalk, kann es sinnvoll sein eine röntgengezielte Saugbiopsie durchzuführen. Diese Eingriffe werden ambulant durchgeführt und sind im Allgemeinen gering bis gar nicht schmerzhaft. Ein pathologischer Befund liegt meistens innerhalb einer Woche vor.

Brustoperationen

Die meisten Brustoperationen können heutzutage brusterhaltend durchgeführt werden. Ziel ist, es einerseits das notwendige Gewebe, bei Krebs mit Sicherheitsabstand, zu entfernen und gleichzeitig die Form und Kontur der Brust zu erhalten. Das gelingt durch die notwendige operative Erfahrung und mit Hilfe sogenannter onkoplastischer Techniken, wobei Gewebe aus der Nachbarschaft zur Deckung verwendet wird. Bei der Wächterlymphknotenentfernung verwende ich eine radioaktive Technik, womit die Blaufärbung der Brust vermieden wird und eine schonendere Operation der Achselhöhle möglich ist.

Brustaufbau

Falls das Brustgewebe entfernt werden muss, kann in vielen Fällen die Haut und auch die Brustwarze erhalten werden. Die Brust selbst kann dann durch ein Implantat ersetzt werden, welches dann entweder vor oder hinter den großen Brustmuskel platziert werden kann. Das ist auch bei einer geplanten Nachbestrahlung möglich, allerdings ist das Risiko für eine narbige Schrumpfung der Implantatkapsel höher. Wenn ein Aufbau mit Implantat nicht möglich ist, gibt es die Möglichkeit des Wiederaufbaues mit Eigengewebe. In den meisten Fällen, wo eine Entfernung des Drüsengewebes notwendig ist, kann man einen Wiederaufbau in derselben Operation sinnvoll anbieten.

Genetische Beratung

Wenn es mehrere an Brust oder Eierstockkrebs erkrankte Frauen in einer Familienlinie gibt, kann eine genetische Beratung sinnvoll sein.  Die derzeitigen Kriterien, damit eine genetische Untersuchung von der Krankenkasse bezahlt wird sind:

In mütterlicher oder väterlicher Linie, als Alter gilt das Alter bei Diagnose:

1x Brustkrebs vor dem 35. LJ

2x BK, einer davon vor dem 51. LJ

3x BK, Alter egal

1x Brustkrebs, 1x Eierstockkrebs jeglichen Alters

2x Eierstockkrebs jeglichen Alters

1x männlicher Brustkrebs

Bei persönlicher Erkrankung:

Triple neg. Brustkrebs (spezielle Art mit höherem Risiko) vor dem 60. LJ

Eierstockrebs in jedem Fall

Risikoberechnung

Das persönliche Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, kann mit Hilfe von statistischen Programmen berechnet werden und zur Beratung herangezogen werden. In manchen Fällen von Brustkrebs, kann es schwierig sein, eine Entscheidung über die notwendige Behandlung zu treffen. Auch in solchen Fällen kann eine Berechnung des Behandlungsnutzens hilfreich sein.

Nachsorge nach Brustkrebs

Nach Brustkrebs sind eine regelmäßige Tastuntersuchung der Brust und eine Betreuung bei der Fortführung einer antihormonellen Therapie sinnvoll. Viele Brustzentren können derartige Nachuntersuchungen aus organisatorischen Gründen nicht mehr ausreichend anbieten.
Gerne biete ich solche Nachuntersuchungen an und führe dabei auch immer einen Brustultraschall durch. Auch die Frage der Dauer der antihormonellen Therapie erörtere ich gerne mit Ihnen.

Gutartige Brusterkrankungen

Veränderungen in der Brust sind für viele Frauen ein Anlass zur Beunruhigung. Manche entdeckt man selbst, zum Beispiel beim Duschen oder Eincremen. Andere, wie etwa Zysten oder Mikrokalk, findet der Arzt bei Ultraschalluntersuchungen oder einer Mammographie.  Bei vielen Befunden ist schnell klar: Sie sind gutartig und steigern das Brustkrebsrisiko nicht. Bei anderen Brustveränderungen sind weitere Untersuchungen notwendig, um abzuklären, was dahinter steht.

Häufige gutartige Veränderungen sind: Knoten, Entzündung, Zysten.

Diagnose Brustkrebs: Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Ursachen von Brustkrebs bzw. gibt es spezielle Risikofaktoren?
  • Was kann man zur Vorsorge tun?
  • Welche Symptome äußern sich bei dieser Erkrankung?
  • Wie erfolgt die Diagnosestellung?
  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es derzeit?
  • Ist Brustkrebs vollständig heilbar?

Leistungen

Krebsabstrich und Vorsorgeuntersuchung

Die regelmäßige Untersuchung beim Frauenarzt hilft verschiedenste Erkrankungen in einem frühen, gut behandelbarem Stadium zu erkennen.
Der Krebsabstrich (PAP) vom Gebärmutterhals dient der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses und sollte 1 x im Jahr stattfinden.

Dabei führe ich auch eine Ultraschalluntersuchung des Unterbauches und eine Tastuntersuchung durch, um die Eierstöcke zu beurteilen. Der Gebärmutterhals wird auch mit einem Kolposkop (Vergrößerungsoptik) untersucht, um etwaige kleine Veränderungen zu entdecken. Bei einem auffälligen Pap Abstrich werden Sie von uns persönlich verständigt. Eine HPV Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs und kann auch für Frauen, die nicht ins Impfprogramm fallen, sinnvoll sein. Bei Bedarf führe ich einen HPV Abstrich durch.

Schwangerschaft und Mutter Kind Pass

Mein Angebot reicht von der ersten Untersuchung nach positivem Schwangerschaftstest über Durchführung aller im Mutter-Kind Pass vorgesehenen Untersuchungen.
Bei allen Schwangerschaftskontrollen finden auch Ultraschalluntersuchungen statt, gerne gebe ich Ihnen auch Bilder Ihres Babys mit.
Schwangerschaft GemaeldeZu einer zeitgemäßen Schwangerschaftsbetreuung gehört auch die Information über sinnvolle und empfehlenswerte Ultraschalluntersuchungen zur Erkennung von Missbildungen (Nackenfaltenmessung, Combined Test, Organscreening, NIPT).

Gerne unterstütze ich bei der Auswahl der Geburtsklinik und vermittle Kontakt zu einer Wahlhebammenbetreuung.
Da mir meine Tätigkeit im Brustgesundheitszentrum keine Rufbereitschaft ermöglicht, biete ich Geburtsbetreuung derzeit nur bei einem geplanten Kaiserschnitt an.

Verhütung

Pille, Pflaster, Ring, Stäbchen, Spirale, natürlicher Empfängnisschutz, Unterbindung…
Bei so einer Vielzahl an Methoden ist oft der Durchblick schwierig.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch helfe ich Ihnen gerne eine passende Verhütungsmethode zu finden.
Die Antibabypille ist noch immer das am meisten verwendete Verhütungsmittel. Sie war auch eine große Errungenschaft, die zur Selbstbestimmung der Frauen in Sachen Verhütung geführt hat. Trotzdem hat die Pille auch gewisse Nebenwirkungen, auf die ich in einem Beratungsgespräch hinweise. Teenager sollten heute bis zur ersten Schwangerschaft auch über andere Verhütungsmittel nachdenken.
Falls es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt, ist in Österreich im Rahmen der Fristenlösung ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. SSW möglich. Dieser kann medikamentös oder durch eine Curettage durchgeführt werden.

Kupferspirale, Goldspirale, Hormonspirale

Die Kupferspirale, auch Intrauterinpessar, ist ein mit Kupferdraht umwickeltes, meist T-förmiges, Kunststoffgebilde, das während der Regelblutung in die Gebärmutterhöhle eingebracht wird, da zu diesem Zeitpunkt der Gebärmutterhals ohnehin etwas geöffnet ist.
Das Einsetzen erfolgt mit lokaler Betäubung und ist im Normalfall nicht schmerzhaft. Danach führe ich eine Ultraschallkontrolle zur Beurteilung der Lage durch.

Spirale eingesetztDie Kupferionen wirken auf Spermien hemmend und verhindern so eine Schwangerschaft. Die Wirkung ist auf die Gebärmutter begrenzt. Die Liegedauer ist im Allgemeinen 5 Jahre.
Spirale in Hand
Bei der Goldspirale ist der Kern des Kupferdrahtes aus Gold und damit korrosionsbeständiger. Damit soll eine längere Liegedauer ermöglicht werden. Allerdings ist die Zulassung des Produktes und die Herstellerempfehlung auch nur für 5 Jahre.
Durch eine Spirale kann die Regelblutung stärker werden.

Die Hormonspirale gibt kontinuierlich Gelbkörperhormon ab, welches die Gebärmutterschleimhaut schrumpfen lässt. Dadurch wird die Regelblutung schwächer oder hört ganz auf. Die Wirkung ist nur lokal. Das Gelbkörperhormon scheint auch eine entzündungshemmende Wirkung zu haben.
Früher wurden Spiralen nur eingesetzt, wenn schon eine Geburt stattgefunden hat. Die meisten IUDs gibt es heute auch in kleinen Größen und können damit auch verwendet werden, wenn keine Schwangerschaft bestanden hat. Auch bei jungen Frauen kann eine Spirale sinnvoll sein.

Ultraschall

Durch eine vaginale Ultraschalluntersuchung könne Gebärmutter und Eierstöcke meistens gut dargestellt werden. Diese Methode stellt eine sinnvolle Ergänzung jeder Untersuchung beim Frauenarzt dar und wird bei mir routinemäßig durchgeführt.
Bei jeder Vorsorgeuntersuchung führe ich auch eine Brustultraschalluntersuchung durch.

Die Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Schwangerschaftsbetreuung um die Vitalität, das Wachstum und die Lage Ihres ungeborenen Kindes zu beurteilen.

Operationen

Neben Brustoperationen führe ich auch Operationen im Unterleib durch. Dazu gehören Curettage, Konisation, Schamlippenkorrektur, Feigwarzenentfernung (Kondylom), Laparoskopie (Bauchspiegelung), Myomentfernung, Eierstockoperationen, Gebärmutterentfernung.
Diese Operationen können durch meine Anstellung im St. Josef KH auch ohne Zusatzversicherung durchgeführt werden.

HPV, Kondylome, Impfung

Humane Papillomaviren (HPV)

Erreger & Übertragung

Humane Papillomaviren stellen eine große Virusgruppe dar, die zu abnormem Zellwachstum beim Menschen führen kann und Krebsvorstufen, Krebs sowie Genitalwarzen verursachen können. Es sind mehr als 200 HPV Typen bekannt, von denen mindestens 14 krebsverursachende Wirkungen haben. Humane Papillomaviren werden durch direkten Schleimhautkontakt übertragen, etwa bei sexuellen Kontakten oder in seltenen Fällen auch während der Geburt von der Mutter auf das Kind. Eine Ansteckungsgefahr besteht, solange eine (chronische) Infektion vorliegt. Kondome bieten keinen sicheren Schutz vor einer Ansteckung mit HPV.

Krankheitsverlauf und mögliche schwere Krankheitsfolgen

Bestimmte Virustypen können zu unangenehmen, ansteckenden, stark wachsenden, hartnäckigen Hautveränderungen in erster Linie im Genitalbereich (Genitalwarzen) führen, die teils mit speziellen Salben oder durch Operationen entfernt werden müssen und dazu neigen, wieder aufzutreten.
Ansteckungen mit krebsverursachenden HPV Typen (Typ 16 und 18) sind beispielsweise für über 70 % aller bösartigen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Infektionen mit diesen Typen verlaufen zuerst symptomfrei und heilen in den meisten Fällen innerhalb von 1 bis 2 Jahren spontan ab. Länger bestehende Infektionen führen zu Krebsvorstufen und Krebs des Gebärmutterhalses, der Scheide, Vulva, Penis, Anus, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre. Die Behandlung der genannten Krebserkrankungen bzw. -vorstufen kann bei rechtzeitiger Diagnose erfolgreich sein, führt aber zu körperlich und seelisch belastenden Behandlungen, die mit Krankenhausaufenthalten, Operationen und der Verabreichung von Chemotherapien einhergehen können. Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung der Krebsabstrich (PAP-Test) durchgeführt. Kommt es zu einem verdächtigen Befund, der sich bei der weiterführenden Untersuchung (=Kolposkopie, ca. 60.000/Jahr in Österreich) bestätigt, kann eine Operation am Gebärmutterhals (=Konisation, in Österreich pro Jahr zirka 6.000) notwendig sein. Diese erhöhen das Risiko für Frühgeburten bei späteren Schwangerschaften.

Verbreitung und Häufigkeit

Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet. Etwa 80 % aller Frauen und Männer werden im Laufe ihres Lebens mit genitalen HPV infiziert. Gebärmutterhalskrebs ist die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen weltweit. In Europa werden jährlich 33.500 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs mit etwa 15.000 Todesfällen registriert, in Österreich ca. 400 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs bzw. 130-180 Todesfälle.
Auch Genitalwarzen sind überaus häufig. Mehr als 1 % der sexuell aktiven Personen leiden an Genitalwarzen. Insgesamt erkrankt jede 10. Person im Laufe des Lebens an Genitalwarzen.

Vorbeugung – Eine Impfung schützt!

Die Impfung senkt das Risiko für Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs um bis zu 90 %, auch das Risiko für Krebs an Rachen, Kehlkopf, Scheide, Anus und Penis wird deutlich gesenkt. Die Impfung gegen Humane Papillomaviren enthält jene Virustypen, die die beschriebenen Erkrankungen am häufigsten verursachen und ist für alle Personen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr empfohlen, danach optional. Der größtmögliche persönliche Nutzen wird durch Impfung vor Aufnahme von sexuellen Aktivitäten erzielt. Auch bereits sexuell aktive Personen können von der Impfung profitieren. Die Impfung bietet den besten Schutz gegen die enthaltenen Virustypen. Sowohl Mädchen und Buben als auch Frauen und Männern sind von Erkrankungen durch HPV betroffen. Auch zur Unterbrechung der Infektionskette in der Bevölkerung ist die Impfung von Personen beiderlei Geschlechts wichtig. Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen (inkl. PAP-Abstrich und HPV-Test für Frauen ab 30) sollten ungeachtet der Impfung in den empfohlenen Abständen weiterhin durchgeführt werden.

Wann und wie oft wird gegen Humane Papillomaviren geimpft?

Die HPV-Impfung steht ab 01. Februar 2023 ab dem vollendeten 9. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr kostenfrei zur Verfügung. In dieser Altersspanne sind 2 Dosen im Schema 1+1 empfohlen. Die 2. Dosis sollte nach mindestens 6 Monaten bis maximal 12 Monaten verabreicht werden. Im Alter vom vollendeten 15. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr handelt es sich bei Anwendung des 2-Dosen-Schemas um eine off-label-Anwendung, die laut Impfplan Österreich 2023 empfohlen wird.

Ab dem vollendeten 21. Lebensjahr wird die HPV-Impfung in einem 3-Dosen-Schema empfohlen.

Da der größte Nutzen der Impfung eintritt, wenn diese zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem noch kein Kontakt mit HPV stattgefunden hat, also idealerweise bevor die ersten sexuellen Kontakte stattfinden, wird die Impfung bereits ab dem vollendeten 9. Lebensjahr empfohlen. Zudem haben Untersuchungen eindeutig ergeben, dass die Impfantwort bei Kindern in dieser Altersgruppe am besten ist. Die gebildeten Antikörper können ein Eindringen der Viren in die Körperzellen und somit die Infektion optimal verhindern.

Nach einer Konisation (OP am Gebärmutterhals wegen Krebsvorstufe) ist eine HPV Impfung empfohlen, bis 45a wird diese von den österreichischen Krankenkassen übernommen.

Bei neg. HPV Befund ist eine Impfung möglicherweise auch sinnvoll, gerne berate ich Sie dazu in einem persönlichen Gespräch

Kinderwunsch

Bei unerfülltem Kinderwunsch ist die systematische stufenweise Untersuchung beider Partner wichtig, um eine ev. Ursache herauszufinden. Dazu gehören Hormonstatus, Spermiogramm (Samenbefund), Infektionsabstrich, Eisprungtest und Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter.

Kinderwunsch
Einfacher können dann gezielte Behandlungen geplant werden, gegebenenfalls kann auch die Durchführung einer künstlichen Befruchtung vermittelt werden.
Einen wichtigen Beitrag kann hier auch eine ergänzende psychosoziale Betreuung leisten, sie kann Belastungen erleichtern und die Erfolgsaussichten verbessern.
Ich arbeite mit Kinderwunschzentren im Raum Wien zusammen, wenn im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung eine Eizellspende durchgeführt wird, auch mit Zentren im benachbarten Ausland.

Teenagersprechstunde

Junge Mädchen haben oft große Angst vor dem ersten Frauenarztbesuch, dabei ist eine gynäkologische Untersuchung oft gar nicht notwendig.
Häufig geht es um Verhütungsfragen, die im Rahmen eines Gespräches geklärt werden können.
So eine Beratung kann sowohl in Begleitung der Mutter oder ab 14 Jahren auch alleine stattfinden.
Da Gebärmutterhalskrebs im Wesentlichen eine durch das HPV Virus ausgelöste Erkrankung ist, ist ein Krebsabstrich vom Gebärmutterhals vor dem ersten Geschlechtsverkehr nicht notwendig.

Wechseljahre und Hormonersatztherapie

Die Wechseljahre werden von vielen Frauen als belastend erlebt. Neben Hitzewallungen und Gelenksbeschwerden können auch seelisches Unwohlsein und Knochenschwund (Osteoporose) auftreten. Von pflanzlichen über homöopathische Substanzen bis zur Hormonersatztherapie gibt es die Möglichkeit diese Beschwerden zu lindern.
Auch wenn die Vergangenheit gezeigt hat, dass der Einsatz von Hormonen über viele Jahre nicht ohne Risiko ist, können Sie über einen begrenzten Zeitraum doch auch ein gutes und sicheres Mittel gegen Wechselbeschwerden sein.
Eine leichte Erhöhung des Brustkrebsrisikos ist erst ab einer Einnahme von mehr als 5 Jahren zu befürchten. Die Dosierung erfolgt heutzutage so niedrig wie möglich und kann individuell angepasst werden.

Meine Ordinationszeiten

Perchtoldsdorfer Straße 7/7
1230 Wien

ab 10/22 Montag 15:00 – 18:00 Uhr
Mi 8:00- 12:00 und 14-17 Uhr
Freitag 8-12:00

Terminvereinbarung online unter Termin buchen, per Telefon zu den Ordinationszeiten oder durch Hinterlassen einer Nachricht

Tel.: 01/960 73 24
Mobil: 0699/142 18 669
Mail: ordination@frauenarzt-sagmeister.at

Über mich

Lebenslauf

  • geboren am 27.10.1964 in Wien
  • Volksschule in 1040 Wien
  • Gymnasium 1975-1983 im BGV Rainergasse 1050 Wien
  • 1983-1989 Medizinstudium an der Universität Wien
  • 1990-1991 Internship in Elim Hospital in Südafrika
  • 1991/92 Sekundararzt im UKH Lorenz Böhler
  • 1992-1994 Turnus im Kaiser Franz Josefspital in Wien
  • 1994-1999 Facharztausbildung zum Frauenarzt an der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Kaiser Franz Josef Spital
  • Oberarzt mit Schwerpunkt Brustgesundheit und Brusterkrankungen im KH Mödling von 1999 bis 2017
  • 2017 -2020 Oberarzt im Brustgesundheitszentrum St. Josef KH
  • seit Jänner 2021 Oberarzt im Brustzentrum der Klinik Favoriten, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe

Zusatzausbildungen

  • Zusatzausbildung an der Europäischen Akademie für Senologie
  • Brustultraschall
  • Arzt für Allgemeinmedizin
  • Ärztekammerdiplom für psychosoziale Medizin
  • Ausbildung in medizinischer Hypnose

Persönliches

  • verheiratet mit DI Karin Kieslinger, 2 Kinder

Aktuelles

Seit Jänner 2021 bin ich Teilzeit im Brustzentrum
der Klinik Favoriten (ehemals Kaiser Franz Josef Spital) tätig

Preisliste

Die Standardordination beinhaltet immer eine gynäkologische Untersuchung mit Abstrich, Ultraschall und Brustuntersuchung mit Brustultraschall und kostet 140€. Bei Kombination mehrerer Leistungen bleibt der Preis gleich, außer bei gleichzeitiger genetischer Beratung oder IUD Einlage.

Brustuntersuchung bei auffälligem Brustbefund140€
Genetische Beratung bei familärem Brust- oder Eierstockkrebsrisiko140€
Mutterkindpassuntersuchung100€
Standardordination140€
Schwangerschaft – Erstuntersuchung140€
Schwangerschaft – Folgeuntersuchung100€
Schwangerschaft Paket alle 5 Mutterkindpassuntersuchungen inkl. Erstuntersuchung nach Geburt, allfällige Zusatzuntersuchungen inkludiert600
Kupferspirale, Goldspirale350€
Hormonspirale450€